Samstag, 31. Dezember 2016

31.12. Mein erfolgreiches Jahr

Zutaten: Schreibzeug, evtl. Kalender & Tagebuch

Rezept: Ich mache heute für mich eine besonders wichtige Liste: Alle meine Erfolge in den letzten zwölf Monaten.

Zuerst schreibe ich alle Erfolge auf, die mir gleich in den Sinn kommen. Für diese Übung zählen alle, groß und klein, beruflich wie persönlich. Um die Liste möglichst umfassend zu machen, kann ich Monat für Monat in meinem Kalender oder in meinem Tagebuch nachblättern. Dabei bin ich großzügig: Erfolge sind nicht nur Dinge, die von außen anerkannt oder gar ausgezeichnet wurden (die aber natürlich auch); meine wichtigsten Erfolge sind oft solche, die nur mir in ihrer Tragweite klar sind.

Wenn ich gleich die Zeit dafür habe, feiere ich meine Erfolge hier und jetzt – alleine oder mit anderen. Wenn es nicht gleich geht, dann trage ich mir die Erfolgsfeier fix in den Kalender ein.

Ich bin stolz auf mich! Mit diesem Gefühl sitze ich noch ein Weilchen und genieße es.

Dauer: 15 Minuten, je nach Fülle an Erfolgen und vorhandener Zeit auch mehr.

Du bist sehr erfolgreich!
Alles Liebe wünscht
Daniela

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Dieses Rezept findest Du im gelben Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.

Freitag, 30. Dezember 2016

30.12. Alle meine Fingerlein

Zutaten: Keine erforderlich

Rezept: Meine Finger bewusst zu halten ist eine schöne und einfache Methode, um mir selber Gutes zu tun. Aus einer alten japanischen Tradition heraus ist das als Teil von Jin Shin Jyutsu bekannt oder als „Strömen“.

Auch ohne weiteres Hintergrundwissen kann ich einfach ausprobieren, wie es sich anfühlt und was mir gerade gut tut: Dazu umschließe ich mit der einen Hand einen Finger der anderen Hand und halte diesen ein paar Minuten liebevoll. Dann wechsle ich zu einem anderen Finger oder zum gleichen Finger der anderen Hand.

Ich spüre genauer hin, wie es sich anfühlt, die Hände zu falten und einige Minuten zu halten. Mit verschränkten Fingern spürt es sich dann wieder anders an.

Ich probiere aus, was mir gut tut und genieße. Ich kann mir so zum Beispiel auch in aufregenden Situationen selber die Daumen halten.

Dauer: 15 Minuten, je nach Genuss und verfügbarer Zeit auch mehr.

Du hältst Dich gut! 

Alles Liebe,
Daniela

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Dieses Rezept findest Du im gelben Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

29.12. Held*innenhaft

Zutaten: Keine erforderlich, evtl. Schreibzeug

Rezept: Ich begebe mich auf eine kleine Zeitreise und denke zurück an gute Tage meiner Kindheit (oder Jugend). Wer war damals meine Lieblingsgestalt? Ich überlege, welche Figuren in Büchern vorkamen, die ich gerne mochte, oder in Filmen. War es eine Märchengestalt oder ein Tier, das ich beim Spielen immer wieder darstellen wollte? Vielleicht war es auch eine Person, von der mir mein Großvater erzählte, oder jemand auf einem Bild im Haus meiner Großmutter.

Wenn ich eine Figur wiedergefunden habe, denke ich über diese nach: Was hat mir so gut daran gefallen, was war beeindruckend? Welche Stärken, welche Ressourcen habe ich dieser Gestalt zugeschrieben (wahrscheinlich ohne diese als solche zu benennen)?

Jetzt kommt der richtig schöne Teil: Ganz viel von dem, was mich damals schon an dieser Figur fasziniert hat, kann ich - bei näherer Betrachtung - heute bei mir selbst erkennen! Dafür nehme ich mir Zeit und mache mir vielleicht auch ein paar Notizen dazu.

Egal, ob ich mich an meiner Lieblingsgestalt orientiert habe oder ob sie mich damals schon wegen unserer Ähnlichkeit begeistert hat: Ich bin mein*e Held*in!

Dauer: 15 Minuten, je nach Erinnerungsvermögen und vorhandener Zeit auch mehr.

Wow, Du imponierst! Alles Liebe,
Daniela
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Dieses Rezept findest Du im gelben Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

28.12. Hauch des Lebens

Zutaten: Keine erforderlich

Rezept: Atmen ist eine Grundvoraussetzung für Leben. Was meist unbewusst vonstatten geht, bekommt heute meine Aufmerksamkeit. Stress erkenne ich an mir selbst oft durch Kurzatmigkeit. Tief durchatmen hat schon so manch brenzlige Situation entschärfen geholfen. Auch metaphorisch und bildhaft wird die Atmung immer wieder verwendet: Für manche meiner Ziele benötige ich einen besonders langen Atem; manches nimmt mir schier die Luft zum Atmen.

Atemübungen helfen bei der Entspannung und können ohne großen Aufwand nahezu überall gemacht werden. Ich konzentriere mich auf meinen Atem: ein – aus – ein – aus. Dann lasse ich meinen Atem einfach fließen und beobachte mich dabei: Ich spüre, wie sich die Bauchdecke hebt und senkt, wie der Brustkorb sich ausweitet.

Ich zähle beim Ausatmen langsam nach oben, wobei jedes Einatmen von einem „und“ begleitet wird: und (ein) – eins (aus) – und (ein) – zwei (aus) – und (ein) – drei (aus) – und (ein) – vier (aus) – und (ein) …

Dauer: 15 Minuten, je nach Bedarf und vorhandener Zeit auch mehr.

Tief durchatmen!
Alles Liebe,
Daniela

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Dienstag, 27. Dezember 2016

27.12. Meine Schutzhülle

Zutaten: Keine erforderlich; evtl. ein „magischer Gegenstand“ in passender Farbe

Rezept: Es gibt immer wieder Dinge, gegen die ich mich gerne abgrenzen würde, um mich zu schützen. Abgrenzen benötigt aber Energie, die ich nicht immer in ausreichendem Maße zur Verfügung habe oder schlicht und einfach genau für diese Sache nicht aufwenden möchte.

Ich übe mich deshalb in Durchlässigkeit: Dazu mache ich mir das Bild, dass der Ärger meines Gegenübers, die unangenehme Energie, die schlechte Stimmung einfach durch mich durch geht, ohne Spuren zu hinterlassen.

Hilfreich kann dazu das Bild einer Schutzblase sein: Ich stelle mir vor, dass ich in einer für die anderen unsichtbaren Blase geschützt bin. Diese ist semi-permeabel, also halb-durchlässig, und ich alleine kann bestimmen, was herein kommt und was nicht. Hinaus kann alles, ich werde also von den anderen gut wahrgenommen und gehört.

Ich übe in entspanntem Zustand, mir dieses Bild her zu holen, damit es mich im Bedarfsfall unterstützt. Vielleicht hat meine Schutzblase einen Farbton, ähnlich einer gefärbten Seifenblase. Ein kleiner Gegenstand in dieser Farbe dient mir als Erinnerung daran - oder ich stelle mir überhaupt vor, dass ich mittels dieses Gegenstandes die Schutzblase gleichsam einschalten kann.

Dauer: 15 Minuten, je nach Detailliertheit des Bildes und verfügbarer Zeit auch mehr.

Viel Vergnügen bei der Ausgestaltung des Bildes

wünscht Daniela

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Dieses Rezept findest Du im gelben Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.

Montag, 26. Dezember 2016

26.12. Genau hinhören

Zutaten: keine erforderlich

Rezept: Die meisten von uns sind vor allem unter der Woche zu fast jedem wachen Zeitpunkt von zahlreichen Sinneseindrücken gleichsam überschwemmt.

Heute nehme ich mir eine Viertelstunde Zeit, um mich ganz auf mein Gehör zu verlassen. Ich wähle einen gemütlichen Platz, an dem ich ungestört sitzen kann und schließe die Augen. Was höre ich rund um mich? Der Wasserhahn des Nachbarn quietscht. Irgendwo bellt ein Hund. Der Regen klopft ans Fenster. Der Wind heult um das Haus. Der Heizkörper rauscht. Irgendwo nebenan hört jemand einen Schlager.

Was höre ich in mir? Mein Atem pfeift ein bisschen. Ich höre das Blut in den Ohren rauschen. In meinem Bauch gluckst es. Mein Herz klopft kräftig und gleichmäßig. Was sagt meine innere Stimme?

Nach einiger Zeit fühlt es sich an, als würde sich der Raum um mich herum weiten und auch der Raum in mir scheint größer zu werden. Ich sage mir etwas Liebes zum Abschluss und komme gut im Hier und Jetzt an.

Dauer: 15 Minuten, je nach akustischen Eindrücken und vorhandener Zeit auch mehr.

Genüssliches Lauschen wünscht Daniela

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Sonntag, 25. Dezember 2016

25.12. Meditatives Bild ausmalen

Zutaten: Malbuch/Zeitung, Farbstifte

Rezept: Was uns als Kinder beschäftigt und beruhigt hat, kann auch im Erwachsenenalter wunderbar entspannen: Mit Farben zu arbeiten, ohne Leistungsdruck ein Bild zu gestalten. Früher hatten wir dafür Malbücher und wer jetzt eines in der Nähe hat, kann das gleich zur Hand nehmen. Die Bilder ausmalen, in passenden Farben oder wild und kreativ.

Als Ersatz passt auch eine Tageszeitung gut, da lassen sich Bilder ausmalen oder weiter verzieren: Bärte, Hüte, Blumen im Haar, ein Garten für die Immobilie, ein Elefant im Auto, …

Oder doch ein leeres Blatt Papier nehmen und einfach drauf los zeichnen, malen, skizzieren, … Es geht einfacher, wenn die die Aufgabe von vornherein lautet, „kein schönes Bild“ zu malen.

Dauer: 15 Minuten, je nach Verfügbarkeit von Zeit, Stiften und Bildern auch mehr

Viel Vergnügen
wünscht Daniela

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Dieses Rezept findest Du im petrolfarbenen Kartenset. Das und alle weiteren kannst Du hier bestellen.